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Mit komplettem EM-Medaillensatz in die Saisonpause

EM Medaillen 2015

Mit komplettem EM-Medaillensatz in die Saisonpause

Ein kurzes, aber persönliches Résumé der Europameisterschaften in Bath Ende August.

Nach der erfolgreichen Heim-WM blieb uns nicht viel Zeit zum Verschnaufen: Bereits fünf Tage später ging es für uns Athleten der Nationalmannschaft ins Höhentrainingslager nach Font Romeu, um uns optimal auf die noch anstehenden Europameisterschaften vorbereiten zu können. Ich hatte mein Olympiaticket bereits gelöst, für meine Teammitglieder stand diese noch aus und mit der EM eine große Chance vor der Tür. Ganze dreieinhalb Wochen wohnten wir in einem Mikro-Zimmer, rannten Berge auf und ab, stärkten uns mit gutem Essen und versuchten, dem Lagerkoller zu entkommen. Zurück in Berlin erwartete uns noch weitere zwei Wochen Training für den Feinschliff.
Endlich in Bath angekommen standen nur noch lockeres Laufen und Materialprüfung auf dem Programm. Zu unserem Erschrecken bekam unsere gesamte Fechtausrüstung einen fetten, lilafarbigen Stempel, sogar jede Fechtsoche einzeln (Wenn mein Anzug demnächst nicht mehr weiss aussieht, wisst Ihr warum)!
Langsam wurde es zur Tradition: Annika und ich starteten vor dem Einzel gemeinsam in der Staffel, dieses Mal bei typisch englischem Wetter: Regen. Alle Quäntchen, die bei der WM nicht liefen, gelangen uns dafür in Bath: Mit Fechten, Schwimmen und Reiten waren wir beide zufrieden. Im Combined war Annika dann als erste dran, ich als zweite Starterin unseres Zweierteams. In der Wechselzone übergab sie an mich bereits als Führende. Dank nur eines Fehlers im Schießen konnte ich die letzte Runde komplett genießen, sogar ein paar Kräfte für  die Einzelwettkämpfe sparen und dennoch als Europameisterin der Staffel die Ziellinie überqueren, hinter der Annika bereits jubelnd auf mich wartete.
Die Vorrunde im Einzel war wie erwartet etwas weniger schwer als bei der WM zu überstehen. Somit schafften es in Bath drei Männer (Fabi, Matthias und Patrick) und drei Frauen (Annika, Janine und ich), sich für das Finale zu qualifizieren. Am Abend kombinierte ich mit Alex Kultur und Erholung im Römerbad des historischen Stadtkerns.
Der Finaltag: Endlich wieder eine Schwimmzeit unter 2:20,0 min!!! So konnte der Tag für mich weitergehen. Leider machte ich im Fechten ein paar zu viele dumme Fehler, sodass ich wertvolle Punkte dieses Mal verlor. Anschließend ging es in den für den Ausrichter typisch anspruchsvollen Reitparcours. Mein Pferd war brav und riss nur einen der 15 Sprünge. Als siebte startete ich am Ende in das Combined, lange lag ich zwischendurch an vierter Position. Mit 10 sec Rückstand auf einen Podiumsplatz startete ich die letzte Runde. Erst im Schlussspurt gelang es mir, die Russin vor mir einzuholen und mir die Bronzemedaille zu sichern. Auch in der Teamwertung durften wir uns über Silber freuen – Somit hatte ich den Medaillensatz komplett!



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