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Mein Sommermärchen 2015

WM Moderner Fünfkampf Lena Schöneborn, Berlin, 2015

Mein Sommermärchen 2015

Längst überfällig, dafür ganz persönlich: Mein Rückblick auf die WM 2015 im Modernen Fünfkampf in Berlin.

Geschafft: Nach langer Vorbereitung, vielen harten Trainingseinheiten und zahlreichen Medienterminen ist für mich das Fünfkampf Sommermärchen erfolgreich zu Ende gegangen.

Nach dem Überraschungserfolg von Alex und Marvin in der Männerstaffel zum Auftag der Weltmeisterschaften in Berlin, blieben Annika und ich in der Frauenstaffel zunächst hinter den Erwartungen – hier fehlten uns für eine Medaille ein paar Treffer im Fechten, etwas Losglück beim Reiten und ein paar Fehler weniger im Schießen.
Die  Vorrunde des Einzelwettkampfes und somit Quali für das Finale erreichten nur Fabi Liebig bei den Männern, sowie Janine und ich bei den Frauen. Damit stand zunächst auch die angestrebte Medaille in der Teamwertung mit Annika, Janine und mir auf der Kippe.
Am Finaltag erwartete uns der heißeste Tag des Sommers. Eigentlich sollte Schwimmen bei solchen Temparaturen im Freibad ja Freude bereiten, doch beim Blick auf meine Schwimmzeit war meine Stimmung bereits zu Beginn des Tages am Tiefpunkt: Zwei Sekunden schneller und unter 2:20,0 min hatte ich mir vorgenommen, aber nicht geschafft.
Vielleicht war es der dadurch angestaute Frust, der mich im anschließenden Fechten über mich hinauswachsen ließ, vielleicht war es auch das heimische Publikum. In der Fechthalle (ohne Klimaanlage versteht sich...) setzte ich jedenfalls angriffslustig einen Treffer nach dem anderen. Die Tränen nach dem schlechten Schwimmen waren literweise Schweiß gewichen. Schweiß der sich gelohnt hatte und mich nach zwei Disziplinen in die vorderen Ränge katapultierte.
Beim Reiten lief vorerst nicht alles ganz rund: Auf dem Abreitplatz, fünf Minuten bevor ich in den Parcours gehen sollte, war das Martingal, ein Riemen am Sattelzeug, gerissen und erst einmal niemand vor Ort, der für ein Neues sorgen konnte. Zu guter Letzt bekam ich doch noch ein Intaktes und als Entschädigung einen weiteren Sprung zum aufwärmen. Im Parcours blieb Ordynat dann fehlerfrei, was mich zu einer kleinen Ehrenrunde animierte, die mir auch heute noch Gänsehaut bereitet, wenn ich an das Gefühl dabei denke.
Ins Laufen und Schießen startete ich dann bereits als erste. Wenig Fehler im Schießen gaben mir auf der letzten Laufrunde die Sicherheit, den Titel der Weltmeisterin nicht mehr verlieren zu können. Nichtsdestotrotz gab ich bis zum Schluss alles, da ich auch noch die Mannschaftswertung im Hinterkopf hatte. Auch hier hat sich die Anstrengung gelohnt, denn Janine, Annika und ich gewannen Silber als Mannschaft.
Traditionell gab es von meiner Familie gleich nach dem Zieleinlauf eine Sektdusche. Das weckte Erinnerungen an die WM 2007 in Berlin, wo wir Silber im Einzel bereits ähnlich zelebriert hatten. Selbst die anschließende Dopingkontrolle war außergewöhnlich: Von Helene Fischer, die im benachbarten Olympiastadion gerade ihr Konzert begann, gab es für mich sozusagen noch ein kostenloses Konzert. Ein paar Erinnerungsfotos findet Ihr auch in meiner Galerie.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Beteiligten, die mir geholfen haben, diesen Traum vom Sommermärchen im Fünfkampf haben wahr werden lassen!



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