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#läuft - Auch WC 2 in Rio war erfolgreich

Olympic Test Event, Rio de Janeiro, Pentathlon, Fünfkampf, Schöneborn, Medaille

#läuft - Auch WC 2 in Rio war erfolgreich

Auch wir Fünfkämpfer blicken nun auf unser Olympisches Testevent zurück. Meine Ausbeute mit Silber im Einzel und Gold in der Staffel war super, die Gastgeber ein bisschen chaotisch. Ich habe hier eine kurze, persönliche Zusammenfassung des Weltcups in Rio de Janeiro für Euch.

Zur Anpassung waren wir vor dem Wettkampf bereits in Brasilien: In Curitiba organisierte das Brasilianische Militär mühevoll ein prima Trainingslager für uns. Zusammen mit den Iren, Franzosen, Guatemalteken, Italienern, Kanadiern und Brasilianern bereiteten wir uns eine Woche lang gemeinsam auf den anstehenden Weltcup vor.
In Rio selbst erwartete uns dann erstmals das neue Olympische Wettkampfformat, mit der Ausnahme, dass wir beim Weltcup immer die Halbfinals vorgeschaltet haben.
Schon im Halbfinale ereilte uns die erste Herausforderung beim Laufen und Schießen im Dunkeln. Zwar wurden Flutlichter aufgestellt, jedoch reichten diese nicht aus, um beim Schießen die Visierung optimal aufnehmen zu können. Nichtsdestotrotz hatten wir es mit drei von vier Deutschen Mädels ins Finale geschafft und ich sogar in meiner Qualifikationsgruppe gewonnen.
Finale, das hieß dieses Mal Fechten ohne Pause gleich am nächsten Morgen nach den Halbfinals. Aufgrund der langen Anfahrt vom Hotel zur Wettkampfstätte in Deodoro bedeutete das die Ankunft im Hotel um 21 Uhr und die Abfahrt nur 9 Stunden später wieder zurück.
Der zweite Teil des Finales begann tags darauf unspektakulär mit dem Schwimmen. Die größte Herausforderung war hier, bei 35 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit in den Wettkampfanzug zu steigen... Beim Reiten wurden uns dann zwar prima Pferde geboten, jedoch ließen wir Deutschen alle einige wertvolle Punkte durch Abwürfe im Parcours. Von Platz neun startend hatte ich aber immer noch eine aussichtsreiche Ausgangssituation für das Combined. Zu unseren Ungunsten setzte pünktlich mit dem Startschuss jedoch ein Jahrhundertregen ein. Die Laufstrecke entwickelte sich zur Rutschpartie und unsere Waffen wurden kübelartig mit Wasser begossen. Meine Pistole und meine Nerven hielten Stand und somit landete ich letztendlich auf Platz zwei hinter Claudia Cesarini, die ihre erste Weltcupmedaille feierte. Leider haben nicht alle Waffen dem Regen trotzen können und somit mussten einige Athletinnen unverschuldet viel Zeit am Schießstand hinnehmen. Selbst nach dem Zieleinlauf hatte ich mich lange als Drittplatzierte gesehen, da auch die Chinesin Chen bis zum letzten Schießen unerreichbar für mich schien. Leider hatte es auch sie getroffen, genauso wie meine Teamkollegin Annika.
Die Siegerehrung wurde aufgrund des Wetters auf den nächsten Tag verschoben. Das der sinnflutartige Regen auch die komplette Stadt für mehrere Stunden lahmgelegt hatte, erfuhren wir auf der Rückfahrt: Einige Busse brauchten aufgrund überschwemmter Straßen 4,5 Stunden zurück zum Hotel! Bis spät in die Nacht stand dann auch noch intensives Waffetrocknen auf dem Programm...
In der Mixstaffel am übernächsten Tag verlief der Wettkampf hingegen reibungslos: Die besten Teams waren schon abgereist, was Patrick und mich in die Favoritenrolle versetzte. In allen Disziplinen brachten wir solide Leistungen, sodass Patrick seine Stärke im Combined am Ende gar nicht mehr richtig ausspielen musste. Einzig ärgerlich war meine Verweigerung im Reiten am letzten Sprung, die uns aber zum Glück nicht allzu viele Punkte kostete. Wichtig war es für mich, die Pferde noch einmal ausprobieren zu können.
Selbst am Abreisetag bestand kein Risiko zur Langeweile: Um 5 Uhr früh ging es wieder aus den Federn und zum adidas Fotoshooting mit Unterstützung meiner Kollegen von act.³ aus Brasilien. Lasst Euch überraschen, was dabei heraugekommen ist ;-)...



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